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Radtour "Durch den Hohen Fläming zur Burg Rabenstein"
Wer am Bahnhof Baitz aus der Regionalbahn steigt, dem strömt sofort der Duft der angrenzenden Belziger Landschaftswiesen entgegen. In der Stille der Dörfer
am Rande des Planetals beginnt diese Radtour und führt über die Höhen des Fläming in das 45 Kilometer entfernte Medewitz.
Auf der kleinen Straße am Bahnhof überquert man zunächst die Gleise und gelangt nach Neschholz.
Hinter der Dorfkirche wird die B246 gekreuzt und kurz darauf Ziezow erreicht.
Nun folgt man der Landstraße nach Locktow und dann der Ausschilderung über Mörz nach Dahnsdorf.
Dort findet man eine mächtige, spätromanische Feldsteinkirche des Deutschordens.
Zwischen ausgedehnten Feldern geht es nun hinauf nach Kranepuhl, wo linker Hand ein anfangs
gepflasteter Waldweg nach Buchholz abzweigt. Geradeaus radelt man hier weiter auf der ruhigen Asphaltstraße
über Rädigke nach Raben. Zünftig, wie es sich für eine frühgeschichtliche Wehranlage gehört,
führt eine gepflasterte Straße steil hinauf zur Burg Rabenstein. Im 12. Jahrhundert erbaut, ist die Burg eine beliebte
Jugendherberge. Den 30 meter hohen Bergfried kann jeder erklimmen und den Blick über die dichten Buchenwälder schweifen lassen.
Nach der rasanten, nunmehr asphaltierten Abfahrt folgt man der Landstraße linker Hand bis zur Autobahn.
Von dort führt eine nach Wiesenburg ausgeschilderte Allee über Klepzig hinauf ins 160 Meter hoch gelegene Lehnsdorf.
Neben dem weiten Ausblick hat der kleine Ort vor allem die erste "Fahrradstraße" des Flämings aufzuweisen.
gegenüber vom Dorfanger zweigt eine schmale Asphaltstraße ab, die nach Setzsteig führt und nur von Fahrradfahrern
benutzt werden darf. Von Obstbäumen gesäumt, schlängelt sie sich über sanfte Hügel und durch dichte Wälder, überquert die B107
und erreicht den Ferienort Setzsteig. Der Ausschilderung des mit "R" bezeichneten Radweges folgend, geht es direkt nach Medewitz.
Die umliegenden Buchenwälder dorthin werden von Trockentälern, sogenannten Rummeln durchzogen, in denen seltene
Pflanzenarten zu finden sind.
In Medewitz angekommen, sollte man unbedingt das dortige Gasthaus besuchen, ehe es mit dem Regionalexpress zurück nach Berlin geht.
Ausgehungerten Radlern wird fast jeder Wunsch von den Augen abgelesen.
Streckenprofil:
ca. 45 km - ruhige asphaltierte Landstraßen
im Wechsel mit Wald- und Feldwegen - stellenweise
Kopfsteinpflaster oder Sand - hügelige Landschaft

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URL: http://www.fvv-brueck.de/fahr1.html - Letzte Änderung: 9.1.2004 © FVV Brück - Impressum |