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 Baudenkmale  

Die Bockwindmühle in Cammer

Die Eintragung der Bockwindmühle in das Denkmalsverzeichnis der DDR erfolgte am 01.06.1982. Damit waren die staatlichen Voraussetzungen für eine Rekonstruktion gegeben, die auch nach der Wende fortgesetzt wurde.

Auf Gelände der Bockwindmühle steht eine Tafel mit Bild und Text:

...aus der Geschichte der Mühle
Tafel an der Mühle Gegen 1700 wird auf diesem Platz eine Windmühle errichtet. Eigentümer ist die Gutsherrschaft zu Cammer. Der Müller wurde jeweils eingesetzt und war abgabepflichtig. Um 1830 wird die Mühle durch den Müllergesellen Schinsky gekauft. Anfang 1850 Abkauf durch den Müller Spieseke aus Ragösen. Die Familie betrieb Mühle, Bäckerei und kleine Landwirtschaft. 1934 wird die Mühle durch einen Sturm umgeworfen. Noch im gleichen Jahr erfolgt Ankauf und Umsetzung dieses Windbocks aus der Gegend des Heiligen See in Potsdam. 1934 Einbau von 2 Elektromotoren, 1 Walzstuhl und Elevatoren. Ab 1939 wird die Mühle nur noch mit Elektroenergie betrieben. 1951 Stillegung der Mühle und langsamer Zerfall. Ab 1984 Rekonstruktion, 1989 Einweihung durch ein Mühlenfest, 10.000 Besucher.

Dieser Text sollte durch eine weitere Tafel ergänzt werden, die über die Geschichte der Mühle nach 1989 schreibt:

...aus der Geschichte der Mühle (Teil2)
Bockwindmühle 1997/98 wurde die Mühle vollständig zerlegt, die Fundamente wegen Statikproblemen neu hergestellt und die Mühle wieder aufgebaut. Dadurch erreichte sie wieder die volle Betriebsfähigkeit wie vor der Stillegung. Sie wird durch Windkraft oder Elektro- Energie angetrieben. Diese Mühle ist somit eines der wenigen produzierenden lebenden Denkmale und erhöht damit ihren Schauwert beträchtlich.

Im Jahr 2000 wurden kleinere Restarbeiten der Rekonstruktion im Inneren der Mühle abgeschlossen.
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FVV Brück - Zur Startseite URL: http://www.fvv-brueck.de/muehle.html - Letzte Änderung: 9.1.2004
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