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Nr. 240a: !NEUER TREFFPUNKT! Freitag, 26. April 2019, 15:00 Uhr / Demonstration gegen den geplanten Gift-Sprüh-Einsatz in Brandenburgs Wäldern

Borkheide, den 24.04.2019
Treffpunkt: 14547 Beelitz / Ortsteil Fichtenwalde, Charlottenburger Straße 96 ­
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­ Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
sehr geehrte Damen und Herren,


bitte nehmen Sie an unserer Demo gegen den geplanten flächendeckenden Gift-Sprüh-Einsatz teil! Aufgrund der extremen Waldbrandgefahr wurde der Treffpunkt für die Demo am Freitag, 26.04.2019 / 15 Uhr verlegt nach 14547 Beelitz / Ortsteil Fichtenwalde, Charlottenburger Straße 96.

Der rbb wird mit dem "Blauen Robur" vor Ort sein!

Es soll eine bunte Demo werden: Bitte bringen Sie z.B. Schutzbrillen, Regencapes, Regenschirme, Banner und Transparente, bunte Plakate etc. mit.

Unsere Forderungen sind:

1.      In Zeiten dramatischen Insekten-Sterbens kann es nicht der richtige Weg sein, auch noch die Wälder großflächig mit Pestiziden zu vergiften. Wir müssen heute schon dafür sorgen, so wenig wie möglich Insektizide einzusetzen. Und für die Zukunft müssen wir Voraussetzungen schaffen, ganz auf Pestizide verzichten zu können!
 
2.      Deshalb muss der Waldumbau viel stärker als bisher vorangetrieben werden. Es ist ein bestimmter Anteil an Laubbäumen notwendig, um eine gesunde Artenvielfalt und dadurch eine höhere Resilienz zu erhalten. Bei Aufforstungen muss mindestens ein Anteil von 40% Laubwald gesetzlich vorgeschrieben werden. Gleichzeitig wird damit die Anpassung der Wälder an den fortschreitenden Klimawandel vorangetrieben.
 
3.      Falls die Schadenslage den Einsatz eines Insektizids in den vorhandenen Monokulturen unumgänglich macht, sind selektiven, natürlichen Insektiziden der Vorzug zu geben (Beispiel: Bacillus thuringiensis-Präparate). Die zu behandelte Fläche muss so gering wie möglich gehalten werden. Alternativen Maßnahmen ist immer der Vorzug zu geben (Leimringe anbringen etc.).
 
4.      Bei der aviotechnischen Ausbringung des Insektizids ist auf einen größtmöglichen Abstand zu Wohnsiedlungen zu achten (mind. 500 m). Beflug-Karten sollen der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
 
5.      Waldumbau ist eine Aufgabe für Generationen. In den gefährdeten Wäldern sind die natürlichen Feinde der Schädlinge zu fördern: Fledermäuse, Vögel, Schlupfwespen, Kamelhalsfliegen, Tachinen, Rote Waldameisen etc.). Die Möglichkeiten der natürlichen Schädlingsbekämpfung muss ein Schwerpunkt der Forschungen zum Waldumbau werden.
 
6.      In Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen ist ein Monitoring über Jahre notwendig.
 

Die Teilnahme an der Demo erfolgt auf eigene Gefahr.
 

--- APPROPOS INSEKTENSTERBEN - SIE HABEN SICH NOCH NICHT BETEILIGT? ----

Volksinitiative: Artenvielfalt retten! Zukunft sichern!
                           Hier erfahren Sie mehr dazu.
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Weiterleiten ist ausdrücklich erwünscht. 


Informieren Sie sich auf unserer Homepage www.waldkleeblatt.de oder schreiben Sie mir eine E-Mail an kontakt@waldkleeblatt.de. 
 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Nr. 240a: !NEUER TREFFPUNKT! Freitag, 26. April 2019, 15:00 Uhr / Demonstration gegen den geplanten Gift-Sprüh-Einsatz in Brandenburgs Wäldern