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Wanderwege und -routen

Der Tourismusverein Zauche-Fläming e.V. (ehemals Fremdenverkehrsverein Brück e.V.) hat sich aktiv an der Gestaltung des 112. Deutschen Wandertages beteiligt und zu diesem Anlass zahlreiche Wanderrouten zusammengestellt. Unser Ziel ist es, die Region rund um die Stadt Brück und die amtsangehören Gemeinden Linthe, Borkheide, Borkwalde, Planebruch und Golzow dauerhaft zu einem attraktiven Wandergebiet für Jung und Alt zu etablieren. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl attraktiver Wanderrouten durch eine einzigaritge Natur- und Kulturlandschaft.

 

Wanderung "Rund um die Räuberberge"

Länge ca. 13 km (auch in 2 Etappen möglich)

 

Unsere Wanderung beginnt am Bahnhof in Brück. Mit Blick auf das Restaurant "Stadtmitte" folgt man der Bahnhofstraße nach rechts um gleich darauf in die Friedrich-Ludwig-Jahn abzubiegen. Nach Passieren des Sportplatzes und des Schulgeländes, trifft man nach kurzer Zeit auf die Kleine Plane, ein Bach, dessen abgeleitetes Wasser im 13. Jahrhundert zum Betreiben einer Wassermühle in Brück genutzt wurde. Erstaunlich war die Länge des Bachlaufes, über eine, für die damalige Zeit, erstaunliche Distanz - das Wasser passierte den Stadtgraben durch ganz Brück und gelangte letztendlich über ein Grabensystem bis in die Nieplitz. Vom Graben ist heute nichts mehr zu sehen. Der ehemalige Mühlenteich hingegen wird heute als Naturbad genutzt und ist in den Sommermonaten einen Ausflug wert.

 

Unsere Wanderung geht entlang der Kleinen Plane weiter bis nach Trebitz, einem Gemeindeteil von Brück. Auf unserem Weg passieren wir die Kirche von Trebitz, eine für den Fläming nicht ganz typische Kirche, da sie in einer Kombination aus Feld- und Backsteinen errichtet wurde. Üblich waren reine Backsteinkirchen.

Kirche Trebitz

Nun verlassen wir Trebitz entlang des Europaradweges R1 durch ein Waldgebiet. Zwischen der Niederung des Baruther Urstromtals und dem Waldrand, dem Beginn des Schwemmsandbereiches, befand sich eine alte Handels- und Heerstraße. Diese führte von Wittenberg nach Leipzig, aber auch nach Magdeburg. Der Weg am Waldrand, war die einzige Möglichkeit, das Gebiet zu passieren und stellte somit einen idealen Punkt für Räuber und Plünderer dar, welche die fahrenden Handelsleute überfielen. Aus dieser Begebenheit rührt der Name "Räuberberge".

Wanderweg Baitz nach Trebitz

Nun verlassen wir den Wald und gelangen auf den Fuchsberg, die höchste Erhebung unserer Wanderung. Von hier aus haben wir einen weiten Blick in das Naturschutzgebiet "Belziger Landschaftswiesen"  - Heimat der Großtrappe und verschiedener Wiesenbrüter. Eine Wanderschutzhütte bietet hier außerdem eine Rastmöglichkeit.

Belziger Landschaftswiesen

Unser Weg geht weiter nach Baitz, ebenfalls ein Ortsteil von Brück, welcher außerdem zum Naturpark Hoher Fläming gehört. Die ortansässige Naturschutzstation umfasst ein Schongebiet von 4.500 Hektar und ist gleichzeitig Außenstelle der staatlichen Vogelschutzwarte des Landes Brandenburgs in Buckow. Diese hat sich vor allem dem Schutz der stark gefährdeten Großtrappe verschrieben.

Kirche Baitz

Wir passieren die Kirche von Baitz und verlassen den Ort in Richtung Neschholz, an der Weggabelung halten wir uns links und erreichen nach kurzer Zeit den Bahnhof Baitz. Hier kann die Wanderung gegebenenfalls beendet und der Zug zurück nach Brück genutzt werden. Der RE 7 fährt stündlich vom Bahnhof Baitz ab. Wer weiter wandern möchte, passiert den Bahnübergang, wendet sich nach links und nimmt den Weg, der parallel zur Bahntrasse verläuft. Anschließend geht es entlang des Waldrandes in südlicher Richtung nach Neschholz. An der Wegkreuzung zur Bundesstraße B246 wenden wir uns nach rechts zum Ort und biegen in die erste Straße nach links ab. Wir verlassen Neschholz in Richtung Wühlmühle und gelangen nach einiger Zeit zur Freilandschweinezuchtanlage des Biobauern Bernd Schulz. Hier bietet sich eine Rast an.

 

Anschließend wenden wir uns in Richtung Nord-Osten und folgen dem Weg durch Feld und Wald, bis wir wieder auf die Bundesstraße B 246 treffen. Wir gehen nach rechts und folgen der Bundesstraße bis nach Gömnigk, einem Gemeindeteil von Brück.

Plane in Gömnigk

Durch Gömnigk führt unser Weg immer entlang der Hauptstraße, nach der Kirche biegen wir rechts in die Dorfstraße ein. Eine Brücke führt über uns über die Plane und wir verlassen den Ort in südlicher Richtung. An der Weggabelung wenden wir uns wieder nach links in nord-östliche Richtung. Nach einem kleinen Waldgebiet gelangen wir weiderum an die Bundesstraße B 246 und überqueren diese. Nach kurzer Zeit treffen wir erneut auf die Bahntrasse und folgen dieser nach rechts gewandt bis nach Brück. Dieser Weg führt uns direkt zum Bahnhof Brück und somit zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

 

Download:

Wanderung "Rund um die Räuberberge" (pdf)

Wanderung Brück - Neuendorf - Brück

 

Länge: ca.13 km

 

Vom Bahnhof Brück aus wendet man sich an der Hauptstraße nach rechts, folgt der Ernst-Thälmann-Straße und Straße des Friedens bis zum Abzweig nach Stromtal, gelangt dort an die Eisenbahnstrecke, über welche man nach Stromtal weiterwandert. Einen weiten Blick kann man über die wildwüchsige Wiesenlandschaft schweifen lassen. Entlang des Brücker Kanals geht es nun an Neuendorf vorbei. Der Kanal sowie ein Quergraben werden überquert und es geht über Rottstock zurück zum Bahnhof Brück.